Die Vía Verde del Campo de Cartagena beginnt (bzw. endet) im Bezirk Los Dolores (nördlich von Cartagena) an einem Empfangsbereich an der Schnittstelle mit der alten Nationalstraße 301-A und führt in westlicher Richtung durch Vorstadtsiedlungen und Anbauflächen, wobei sie die Autobahn AP-7 unterquert.
Dann beginnt eine lange gerade Strecke durch die sich eben erstreckenden Gemüse- und Obstbauplantagen des Campo de Cartagena. Vor der Schnittstelle mit der RM-E18 befindet sich in der Nähe des Stausees der Mancomunidad de Canales del Taibilla ein Rastplatz (km 3,9). Etwa 7,9 km nach dem Start erreicht man die Ortschaft La Aljorra, umgeht sie und setzt den Weg bis zum Anwesen Casa Grande (10,8 km) fort. Hier versperrte vor Jahren ein großer Industriebetrieb die ursprüngliche Strecke, weshalb die Route um diesen herum geführt und auf einem Grenzstück ein kleiner Rastplatz angelegt wurde (km 16,0).
Nach Umgehen des Geländes trifft die Route am Fuße der Sierra de Las Victorias wieder auf die Bahntrasse, führt durch ein Naturgebiet und über mehrere Wasserläufe und erreicht schließlich Fuente Álamo, einen rund 20,8 km vom Start entfernten Ort, der über zahlreiche Versorgungseinrichtungen verfügt.
Hinter Fuente Álamo beginnt wieder eine lange gerade Strecke zwischen Zitrusbäumen, Mandelbäumen und Viehzuchtbetrieben. Man passiert das kleine Dorf Campillo de Arriba (km 27,8) und gelangt in der Nähe des Weilers La Pinilla (km 31,8) an eine Gabelung: In nordwestlicher Richtung führt der Weg weiter nach Totana, in westlicher Richtung beginnt die "Vía Verde de Mazarrón", auf der man nach 13,7 km die Stadt Mazarrón erreicht.
Auf der Strecke nach Totana, die durch eine trockene, hügelige Landschaft führt, erreicht man bei Kilometer 36,2 die Schnittstelle mit der Landstraße RM-E11, wo ein Empfangsbereich angelegt wurde und die Route auf einer großen metallenen Fußgänger- und Radfahrerpassage die Straße überquert.
Im weiteren Verlauf, in der Nähe des Resorts Condado de Alhama, macht die Route einen Umweg, unterquert auf einer Unterführung die Schnellstraße RM-23 (km 40,1), kehrt dann wieder auf die Bahnlinie zurück und erreicht den abgelegenen Bahnhof von El Romeral (km 41,4), ein Gebäude von beeindruckender Form und Größe, das auf der nie fertiggestellten Eisenbahnlinie auch nie zum Einsatz kam.
In diesem Bereich verläuft die Route am Rande des Naturschutzgebiets Saladares del Guadalentín, einer Steppenlandschaft mit einem wichtigen versteckten Feuchtgebiet. Bei Kilometer 46,2 trifft man auf die Brücke über den Guadalentín, das größte Bauwerk der Eisenbahnlinie. Ab hier und auf der langen geraden Strecke entlang der landwirtschaftlich genutzten Flussebene des Guadalentín verläuft die Vía Verde ein asphaltierter Weg, der auch von Fahrzeugen genutzt wird.
Nach Überqueren der Eisenbahnstrecke Murcia-Lorca auf einer Überführung endet (bzw. beginnt) die Vía Verde am Bahnhof von Totana, einer größeren Stadt am Fuße des Naturparks Sierra Espuña.
Zum anderen gibt es in Cartagena eine ca. 2,3 km lange, ausgeschilderte Anschlussstrecke auf innerstädtischen Straßen, die die kleine Vía Verde del Barrio Peral (1,8 km) mit dem Beginn der "Vía Verde del Campo de Cartagena" in Los Dolores verbindet.